Evangelischer Brüderverein in Polen
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a Bruderrat mit evangelist Kurt Scharen 1987
   

EBV Feste

Abendmahl in Hammerstein

evangelistic Predigt

Versammlung in Belgard

Gross Bornn Ruine

Sogar in Zeiten der großen Krise und des Zusammenbruchs der Wirtschaft genossen die Russen alles, worüber man nur träumen konnte. Dabei möchten wir erwähnen, dass wir keinerlei Bitterkeit zu einfachen Soldaten oder Offizieren verspüren, die über viele Jahre weit von der Heimat leben mussten. Viele von ihnen machten keinen Urlaub in der Heimat, viele blieben auch bei uns für immer. Im Oktober 1992 verließen die Soldaten Groß Born. Für viele von ihnen, war Polen ein Vorgeschmack des Westens. In dieser Stadt hatten wir ein wunderschönes geistliches Erlebnis, und zwar als im Sommer 1992 vor unserem Gebetshaus in Neustettin, ein Ford Transit anhielt. Es stieg ein Ehepaar aus und fragte uns, wo sie 3000 Neue Testamente verteilen dürften. Wir dachten uns, dass es am besten dem Markt wäre, wo die Russen verkaufen. Nach ein paar Stunden Einsatz, kamen sie traurig zurück, denn nur 8 Testamente konnten sie weitergeben. Dieses Ehepaar kam aus einer evangelikalen Gemeinde in Frankfurt am Main. Sie blieben bei uns zu Gast. Wir beteten um Gottes Hilfe und Führung. Am Morgen kam uns der Gedanke, dass wir nach Groß Born fahren sollen, nur niemand durfte dort hinein, vor allem keiner aus dem Westen. Als wir uns der Stadt näherten, wurden wir von einem Wachposten angehalten, der uns zu einem Offizier brachte. Die Entscheidung für uns lag leider nicht in seiner Kompetenz und nur der Oberkommandeur konnte Entscheidung treffen. Auf der Kommandantur trafen wir zufällig den Hauptkommandeur der russischen Einheiten in Polen, General Dubynin ( er leitete den Rückzug der Soldaten aus Polen ) , damals Krebskrank. Nach Aussage eines Offiziers, erlaubte er die Verteilung der Neuen Testamente auf dem Atomstützpunkt der russischen Einheiten. Nach paar Stunden waren unsere Testamente Soldaten, Offizieren und der Zivilbevölkerung vergriffen. Nach 4 Monten war niemand mehr auf dem Stützpunkt und die Neuen Testamente wurden mitgenommen. Nach 2 Jahren kam zu uns ein demobilisierter Offizier. Von ihm erfuhren wir, dass er damals bei der Entscheidung für Verteilung der Neuem Testamente geholfen hat, und er selber dadurch gläubig wurde. Viele Jahre lebte die Bevölkerung in Pommern in Unsicherheit, denn es war kein Friedensvertrag mit Deutschland unterschrieben worden. Man dachte, die Deutschen kommen zurück, darum investierte man nicht und dadurch die Wohnhäuser sich in schlechten Zustand befanden . Die Lage verschlimmerte sich durch verschiedene Krisen noch mehr. Alles war nur noch auf die sogenannten Kaufscheine zu bekommen. Die Arbeitslosigkeit wuchs, die Teuerung war enorm. Pommern ist ein Land von vielen Seen, wunderschönen Wäldern. Jetzt ändert sich viel in der Region. Es wird viel in die Touristik investiert. Viele Gäste besuchen Pommern, vor allem aus Deutschland, die mal hier wohnten. Sie kommen mit ganzen Familien. Auch Ihr seid eingeladen.

Friedeskirche in Schweidnitz

Wir möchten ergänzen, dass die Kirche in Schweidnitz vom 23. September 1656 gebaut wurde. Der erste Gottesdienst fand am 24. Juni 1657 statt, was heißt, dass die Bauzeit 10 Monate dauerte. Der Kaiser der Habsburger Dynastie erlaubte nach dem 30-jährigen Krieg den Bau drei solcher Kirchen. Eine ähnliche Kirche befindet sich in dem nahliegenden Jauer. Die dritte Kirche in Glogau, wurde ein Opfer der Flammen im XIX Jahrhundert. Die Kirchen durften nur ein Jahr lang gebaut werden und das aus Materialen, die dem Kirchenbau unwürdig sind, d.h. Sand, Ton, Stroh und Holz. Der Kaiser Ferdinand III war verpflichtet, die Erlaubnis für den Bau der Kirchen auf Grund des Westfalenvertrages zu erteilen, das nach der Beendigung des 30-jährigen verheerenden Krieges zwischen Katholiken und den Protestanten zu Stande kam. In diesem Krieg verlor Schweidnitz über 17.000 Bürger. In Nordeuropa ist der Protestantismus verblieben. In den anderen Gebieten, besonders unter der Herrschaft der Habsburger, wurde Katholizismus verbreitet, welcher sehr intolerant war. In diesen Gebieten wurden Hunderte von Kirchen beschlagnahmt. Die protestantischen Fürstentümer wurden katholisch. Die Kirche ist ein herrliches Denkmal, das man nicht ohne es zu sehen, beschreiben kann. Darin finden 7500 Personen Platz, die man auf vier Reihen der Logen und Balkone verteilen kann. Die Menschen kamen von weitem, um am Gottesdienst teilzunehmen, weil sie dem Evangelium treu waren. Das haben sie auch am Bau der Kirche bewiesen. Dabei wurden 4000 Eichenstämme verwendet, um nicht andere Holzarten zu erwähnen. Keine Kirche ist ihr gleich. Es ist ein Meisterwerk, das man sehen

Unsere Jugend Evangelism

Museum Kaltes Kriges - Atomkopfe Bunker

    Das Konzentrationslager Auschwitz, auch KZ Auschwitz genannt, war ein deutscher Lagerkomplex zur Zeit des Nationalsozialismus, der eine Doppelfunktion als Konzentrationslager und Vernichtungslager hatte. Er bestand aus dem Konzentrationslager Auschwitz (Stammlager, bzw. mit Nr. I bezeichnet), dem Vernichtungslager Birkenau - Konzentrationslager Auschwitz II, dem Konzentrationslager Monowitz (bzw. als Nebenlager geführt) und ca. 50 weiteren Außenlagern. Der Lagerkomplex befand sich im vom Deutschen Reich annektierten Teil von Polen. Die SS betrieb den Lagerkomplex von 1940 bis 1945 am Westrand der polnischen Stadt Oświęcim (dt.: Auschwitz). Die europaweit gefangen genommenen Menschen wurden per Bahn in das KZ Auschwitz transportiert. Etwa 90 % waren Juden. Die Herkunftsländer waren Belgien, Deutschland, Frankreich, Griechenland, Italien, Jugoslawien, Luxemburg, Niederlande, Österreich, Polen, Rumänien, Sowjetunion, Tschechoslowakei und Ungarn. Die Zahl der Todesopfer beläuft sich auf 1,1 bis 1,5 Millionen. Am 27. Januar 1945 befreite die Rote Armee den Lagerkomplex. In der Nachkriegszeit ist der Name „Auschwitz“ zu einem Symbol für den Holocaust geworden. Der Jahrestag der Befreiung des KZ Auschwitz ist seit 1996 in Deutschland, seit 2005 international der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus.